Sonntag, 24 Sep 2017
Historische Verläufe verschiedener Sparprodukte
Geschrieben von: FVI-Redaktion   

Wertentwicklung von Aktien


Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) bringt jährlich in seinem Renditedreieck die Aktienrenditen für verschiedene Anlagezeiträume heraus. Das neueste DAI-Rendite–Dreieck (Stand: 31.12.2008) weist alle DAX-Renditen seit 1948 aus. Daraus wird ersichtlich, dass es seit 1948 nicht einen einzigen 15-Jahreszeitraum gab, in dem der Anleger mit dem DAX Verlust gemacht hätte. Bei der Berechnung der Renditen ist das DAI von der sofortigen Wiederanlage der Dividenden ausgegangen. Die nachfolgende Tabelle gibt für den jeweiligen Zeitraum die niedrigste und die höchste durchschnittliche jährliche Rendite sowie den Mittelwert an.

Durchschnittliche jährliche DAX-Rendite seit 1948

Zeitraum Niedrigster Wert Mittelwert Höchster Wert
5 Jahre -9,4 % 11,1 % 41,8 %
10 Jahre -1,8 % 10,7 % 34,1 %
15 Jahre 0,9 % 9,4 % 26,7 %
20 Jahre 0,9 % 9,1 % 21,0 %
25 Jahre 4,8 % 9,0 % 15,4 %
30 Jahre 4,8 % 8,9 % 14,5 %
35 Jahre 5,5 % 9,0 % 13,8 %
40 Jahre 6,4 % 9,3 % 13,4 %
45 Jahre 6,3 % 9,3 % 13,4 %
50 Jahre 7,3 % 10,0 % 13,8 %
55 Jahre 8,9 % 10,4 % 12,0 %

Für den Dow Jones Euro STOXX 50 SM wurden die Zahlen vom DAI durch Rückrechnung auf 1987 ermittelt (Stand: 31.12.2008).

Durchschnittliche jährliche Rendite Dow Jones Euro STOXX 50 SM seit 1987

Zeitraum Niedrigster Wert Mittelwert Höchster Wert
5 Jahre -8,0 % 11,2 % 33,2 %
10 Jahre -0,1 % -12,7 % 21,9 %
15 Jahre 6,1 % 11,1 % 12,8 %
20 Jahre 8,1 % 10,5 % 12,8 %

 

Wichtig: Bei der Darstellung handelt es sich nicht um rollierende Anlagezeiträume sondern um eine Rückbetrachtung vom Zeitpunkt 31.12.2008 aus!

 

Wertentwicklung von Einmalanlagen und Sparplänen bei Investmentfonds

Die Basis einer Aktienfondsanlage bilden breit streuende europäische oder internationale Aktienfonds. In Zeiten des Euro und der Globalisierung ist eine Investition in einen reinen deutschen Aktienfonds als Basisfonds wenig sinnvoll. Branchenfonds sollten immer erst dann in Betracht gezogen werden, wenn diese Basis vorhanden ist. Als Beimischung sind sie für Anleger mit entsprechendem Risikobewußtsein geeignet. Das gleiche gilt für sogenannte Emerging-Market-Fonds, die in Schwellenländern investieren.

Nachfolgend Vergleiche, die auf Angaben des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) beruhen. Sie geben die durchschnittliche jährliche Wertentwicklung von Einmalanlagen und Sparplänen verschiedener Anlageprodukte für verschiedene Zeiträume zu verschiedenen Stichtagen an. Die Übersichten verdeutlichen auch, wie wichtig bei solchen Vergleichen der Betrachtungszeitpunkt, also das Laufzeitende, ist.

Übersicht: Renditen von Einmalanlagen 10-Jahreszeitraum

Stichtag Deutsche Aktienfonds Europäische Aktienfonds Internationale Aktienfonds Europäische Rentenfonds Internationale Rentenfonds Offene Immobilienfonds
31.12.1999 17, 8 % k.A. 17,5 % 5,9 % 7, 6 % 4, 6 %
31.12.2000 13, 9 % 13, 2 % 14, 1 % 7, 3 % 8, 4 % 6, 2 %
31.03.2001 10, 9 % 10, 2 % 11, 2 % 6, 9 % 7,7 % 5, 8 %
31.12.2002 5,3 % 6,0 % 7,2 % 6,2 % 7,0 % 5,3 %
31.03.2003 2,9 % 4, 4 % 4, 8 % 6, 2 % 6, 3 % 5, 2 %
31.12.2003 5, 2 % 4, 2 % 5, 0 % 4, 9 % 4, 9 % 4, 7 %
31.12.2004 6, 6 % 6, 4 % 6, 4 % 6, 1 % 6, 2 % 4, 4 %
31.12.2005 8, 7 % 8, 3 % 7, 9 % 5, 5% 6, 3 % 4, 1%
31.12.2006 8, 3 % 7, 8 % 7, 0 % 4, 5 % 4, 4 % 3, 9 %
31.12.2007 6, 2 % 4, 6 % 5, 2 % 3, 9 % 3, 0 % 4., 1 %
31.12.2008 -1, 0 % - 3, 3 % - 2, 0 % 3, 4 % 2, 8 % 3, 9 %
Quelle: eigene Zusammenstellung auf Basis der BVI-Veröffentlichungen

 

Übersicht: Renditen von Einmalanlagen 20-Jahreszeitraum

Stichtag Deutsche Aktienfonds Europäische Aktienfonds Internationale Aktienfonds Europäische Rentenfonds Internationale Rentenfonds Offene Immobilienfonds
31.12.1999 14,5 % k.A. 12,9 % 6,6 % 7,9 % 5,7 %
31.12.2000 13,1 % 13,0 % 12,4 % 7,4 % 8,8 % 6,4 %
31.12.2001 12,0 % 11,4 % 10,9 % 7,3 % 8,6 % 6,3 %
31.12.2002 8,4 % 8,3 % 8,1 % 6,8 % 7,5 % 6,1 %
31.03.2003 6,7 % 7,0 % 7,0 % 6,8 % 7,2 % 6,0 %
31.12.2003 8,4 % 7,7 % 7,4 % 6,6 % 6,7 % 5,8 %
31.12.2004 8,2 % 7,6 % 7,2 % 5,9 % 6,2 % 5,5 %
31.12.2005 7,1 % 6,9 % 6,7 % 6,5 % 6,2 % 5,4 %
30.12.2006 7,8 % 6,9 % 6,7 % 5,7 % 6, 0 % 5,2 %
30.12.2007 10, 2 % 8, 4 % 8, 2 % 5, 5 % 5, 8 % 5, 3 %
30.12.2008 6, 0 % 3, 5 % 4, 6 % 5, 5 % 5, 1 % 5, 2 %

 

Übersicht: Renditen von Sparplänen 10-Jahreszeitraum

Stichtag Deutsche Aktienfonds Europäische Aktienfonds Internationale Aktienfonds Europäische Rentenfonds Internationale Rentenfonds Offene Immobilienfonds
31.03.2001 13,1 % 12,3 % 12,1 % 5,7 % 7,8 % 4,2 %
31.12.2002 -3,8 % -1,1 % -0,3 % 5,1 % 6,0 % 3,9 %
31.03.2003 -7,1 % -3,6 % -3,0 % 4,9 % 5,4 % 3,8 %
31.12.2003 1,4 % -0,1 % -0,3 % 4,6 % 4,2 % 3,4 %
31.12.2004 1,2 % 0,8 % -0,7 % 6,5 % 3,5 % 3,0 %
31.12.2005 4,3 % 3,3 % 2,1 % 4,1 % 4,1 % 2,7 %
30.12.2006 6, 4 % 5, 1 % 3, 5 % 3,4 % 1, 9 % 2,5 %
30.12.2007 7, 9 % 4, 7 % 3, 3 % 2, 7 % 1, 0 % 2, 8 %
30.12.2008 -9.7 % -8.0 % -8.1 % 2, 8 % 0, 7 % 2, 8 %
Quelle: eigene Zusammenstellung auf Basis der BVI-Veröffentlichungen

 

Übersicht: Renditen von Sparplänen 20-Jahreszeitraum

Stichtag Deutsche Aktienfonds Europäische Aktienfonds Internationale Aktienfonds Europäische Rentenfonds Internationale Rentenfonds Offene Immobilienfonds
31.03.2001 12,0 % 11,7 % 10,3 % 6,6 % 8,0 % 5,5 %
31.12.2002 4,4 % 5,5 % 4,7 % 6,3 % 7,0 % 5,2 %
31.03.2003 2,4 % 4,2 % 3,5 % 6,1 % 6,7 % 5,1 %
31.12.2003 5,9 % 5,7 % 4,8 % 5,8 % 6,1 % 4,8 %
31.12.2004 5,5 % 5,6 % 4,5 % 5,7 % 5,6 % 4,5 %
31.12.2005 7,1 % 6,9 % 6,1 % 5,5 % 5,8 % 4,3 %
30.12.2006 8, 3 % 7, 4 % 6,9 % 5,2 % 4, 9 % 4,1 %
30.12.2007 8,8 % 7, 0 % 7, 0 % 4, 8 % 4, 1 % 4, 1 %
30.12.2008 3, 2 % -0, 4 % 1, 6 % 4, 6 % 3, 8 % 3, 9 %
Quelle: eigene Zusammenstellung auf Basis der BVI-Veröffentlichungen

 

Übersicht: Renditen von Sparplänen 30-Jahreszeitraum

Stichtag Deutsche Aktienfonds Europäische Aktienfonds Internationale Aktienfonds Europäische Rentenfonds Internationale Rentenfonds Offene Immobilienfonds
31.03.2001 11,1 % 10,4 % 9,8 % 7,1 % 8,3 % 5,8 %
31.12.2002 6,9 % 7,1 % 6,8 % 7,0 % 7,8 % 5,7 %
31.03.2003 5,6 % 6,3 % 6,1 % 6,8 % 7,7 % 5,7 %
31.12.2003 7,7 % 7,3 % 7,1 % 6,6 % 7,2 % 5,5 %
31.12.2004 7,6 % 7,3 % 6,9 % 6,5 % 6,8 % 5,3 %
31.12.2005 8,6 % 8,1 % 7,9 % 6,3 % 6,8 % 5,1 %
30.12.2006 9, 5 % 8, 3 % 8,4 % 6,0 % 6,1 % 5,0 %
30.12.2007 9, 9 % 8, 0 % 8, 1 % 5, 7 % 5, 6 % 5, 0 %
30.12.2008 6, 4 % 4, 1 % 4, 5 % 5, 5 % 5, 6 % 4, 8 %

Quelle: eigene Zusammenstellung auf Basis der BVI-Veröffentlichungen

 

In Erheinerebung aus dem Jahr 2005 hat der BVI die Wertentwicklung von Sparplänen mit deutschen Aktienfonds sämtlicher 35-Jahreszeiträume seit 1952 untersucht.

Wertentwicklung von Sparplänen (mtl. 100 Euro) alle 35-Jahreszeiträume seit 1952 fü Deutsche Aktienfonds

Niedrigster Wert Mittelwert Höchster Wert
5,6 % 9,3 % 12,9 %

 

Auch die Anlage der vermögenswirksamen Leistungen in Aktienfonds erscheint rentabel. Lt. BVI-Statistik liegt der Durchschnitt aller Perioden seit 1962 bei 8,1 %, einschließlich Arbeitnehmer-Sparzulage sogar bei 10,7 %. Von den untersuchten 40 7-Jahres-Zeiträumen waren lediglich 5 negativ.

Aussagen wie „Anleihen sind auf lange Sicht renditestärker als Aktien“ sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Es kommt, wie oben dargelegt, auf den Betrachtungszeitpunkt an. Liegt das Ende des Betrachtungszeitpunktes nahe beim Tiefpunkt der Aktienbaisse - wie zum 31.3.2003 - kommt man zwangsläufig zu diesem Ergebnis. Umgekehrt natürlich auch. Um ein verlässliches Bild zu erhalten, sollte der Durchschnitt aus den rollierenden bzw. gleitenden 10-, 20- und 30-Jahreszeiträumen errechnet werden. Aussagekräftiger ist deshalb der gleitende Durchschnittswert.

Da es bei vielen Renditevergleichen entscheidend auf den Betrachtungszeitraum ankommt, haben Fehrenbach/Kapferer die Wertentwicklung nach der Methode der monatlich gleitenden Anlagezeiträume ermittelt und kommen somit zu wesentlich präziseren und aussagekräftigeren Ergebnissen. Diese Auswertungsmethode führt zu einer Fülle von einzelnen Wertentwicklungen. Für den Zeitraum 1954 bis 1998 kommen somit im 15-jährigen Laufzeitbereich 366 Einzelperioden und im 10-jährigen Laufzeitbereich 426 Einzelperioden zusammen. Dadurch gibt diese Methode eine realistische durchschnittliche Wertentwicklung für den jeweiligen Anlagezeitraum an, unabhängig vom willkürlich festlegbaren Betrachtungszeitpunkt.

Quelle: Fehrenbach, Peter; Kapferer, Helmut: An Investmentfonds verdienen, Haufe Verlag, Freiburg, 2000

Die Untersuchungen von Fehrenbach/Kapferer führen zu dem Ergebnis, dass die besten und schlechtesten Wertentwicklungen je Laufzeitbereich mit längeren Laufzeiten immer mehr zusammen rücken. Die Bandbreiten der Aktienrenditen nach Laufzeitbereichen verdeutlich das nachfolgende Schaubild.

Quelle: Fehrenbach, Peter; Kapferer, Helmut: An Investmentfonds verdienen, Haufe Verlag, Freiburg, 2000

Die untere Begrenzung könnte in das persönliche „Worst-Case-Szenario“ einfließen. Die obere Begrenzung kann eine Entscheidungshilfe dafür bieten, ob man bereit ist, für diese möglichen Renditen das entsprechende Risiko einzugehen.

Die Vielzahl der vorhandenen Daten lassen Fehrenbach/Kapferer eine Aussage darüber treffen, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Wertsteigerungen in verschiedenen gleitenden Anlagezeiträumen zu rechnen ist.

Wahrscheinlichkeit für jahresdurchschnittliche Wertsteigerungen von ... Prozent und mehr

0 3 6 9 12 15 18 21 24
10 Jahre 100 % 94,8 % 69,6 % 54,2 % 34,9 % 19,2 % 3,3 % 1,2 % 0 %
15 Jahre 100 % 96,7 % 77,8 % 59,6 % 33,5 % 6,9 % 0 % 0 % 0 %
18 Jahre 100 % 99,4 % 79,4 % 65,5 % 10,5 % 3,4 % 0 % 0 % 0 %

Quelle: Fehrenbach, Peter; Kapferer, Helmut: An Investmentfonds verdienen, Haufe Verlag, Freiburg, 2000

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Wertentwicklung von einem Index (bis 31.10.2008) und zwei Aktienfonds (bis 31.12.2008) bei monatlich rollierenden Anlagezeiträumen. Der Index setzt sich wie folgt zusammen: zunächst DAX, ab 09/1999 DJ Euro Stoxx 50 und ab 10/2002 DJ Stoxx 50 (Quelle: EuroSwitch! Vermögensmanagement GmbH). Bei den Fonds handelt es sich um einen gut laufenden internationalen Aktienfonds und einen weniger gut laufenden europäischen Aktienfonds (Quelle: FINANZEN FundAnalyser). Die Zahlen verdeutlichen, dass es auch ganz entscheidend auf die Auswahl des jeweiligen Fonds ankommt.

Beim Index sind 418 20-Jahres-Zeiträume und 299 30-Jahres-Zeiträume in die Berechnung eingegangen. Beim internationalen Aktienfonds waren es 314 12-Jahres-Zeiträume, 218 20-Jahres-Zeiträume und 98 30-Jahres-Zeiträume. Den Berechnungen beim europäischen Aktienfonds lagen 418 12-Jahres-Zeiträume, 324 20-Jahres-Zeiträume und 204 30-Jahres-Zeiträume zu Grunde.

Die Durchschnittswerte stellen also - trotz aller Schwankungen, auf die bei Aktienfonds immer wieder hingewiesen werden muss - eine durchaus realistische Kalkulationsgrundlage dar.

Die Tabelle gibt für den jeweiligen Zeitraum die niedrigste und die höchste durchschnittliche jährliche Rendite sowie den Mittelwert an.

Durchschnittliche Wertentwicklung monatlich rollierend

Zeitraum Index Internationaler Aktienfonds Europäischer Aktienfonds
12 Jahre Höchster Wert k. A. 20,5 % 17,4 %
Mittelwert k. A. 11,6 % 8,2 %
Niedrigster Wert k. A. 4,9 % 2,0 %
20 Jahre Höchster Wert 16,5 17,7 % 14,5 %
Mittelwert 9,2 11,1 % 8,5 %
Niedrigster Wert 3,7 6,9 % 4,3 %
30 Jahre Höchster Wert 13,9 11,6 % 11,1 %
Mittelwert 10,1 10,8 % 8,1 %
Niedrigster Wert 7,5 9,2 % 6,2 %

 

Als Fazit kann daraus gezogen werden: Eine „gesunde“ Streuung auf verschiedene Anlageformen hat noch nie jemandem geschadet - oder wie es in der Fachsprache heißt: Asset Allocation oder umgangssprachlich „Nie alles auf eine Karte setzen“.

Außerdem veranschaulichen die Darstellungen noch einmal ganz deutlich, wie wichtig ein vernünftiges Ablaufmanagement ist.


Wertentwicklung von Kapitallebensversicherungen


Aber auch die KLV-Renditen sind besser als ihr Ruf und können sich durchaus sehen lassen, wenn man bedenkt, dass sie mit weitaus weniger Risiko erzielt wurden. Der Branchen-Informationsdienst map-report (zitiert von Detlef Pohl in: VersicherungsJournal vom 20.05.2005 bzw. Michael J. Glück in: VersicherungsJournal vom 25.04.2006, 11.05.2007 und 29.04.2008) hat hierzu die nachfolgenden Renditen ermittelt:

 

Jahr des Ablaufes 20-Jahres-Vertrag1 (%) 30-Jahres-Vertrag1 (%)
1993 6,34 5,88
1995 6,48 6,01
1997 6,51 6,12
1999 6,52 6,17
2001 6,52 6,21
2002 6,36 6,14
2003 6,12 6,01
2004 5,88 5,89
2005 5,64 5,80
2006 5,45 5,69
2007 5, 16 5, 52
2008 k, A 5, 45


1 Muster: Mann (30), 100 Prozent Todesfall-Schutz, 1.200 Euro Jahresbeitrag inklusive Beitrag für Risiko-Anteil (Todesfallschutz)
Quelle: map-report 595 – 599/ 2005; 622 – 626/ 2006; 647 – 649/ 2007 bzw. 674 – 676/ 2008

Bei den Zahlen handelt es sich um die Beitragsrendite. Darin ist der Todesfallschutz enthalten. Rechnet man diesen heraus, so werden aus den 5,86 % beim 20-Jahres-Vertrag (2007) 5,86 % und aus den 5,52% beim 30-Jahres-Vertrag (2007) 6,58% Rendite auf den Sparanteil.

Das sinkende Zinsniveau wirkt sich bei kürzeren Laufzeiten wesentlich stärker auf die Durchschnittsrenditen auswirkt als bei längeren Laufzeiten.

Heinz-Josef Nüssgens,
Dipl.-Finanzwirt,
Oberamtsrat im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat "Zusätzliche Altersvorsorge",
Vorstandsmitglied im Verein zur Förderung der Investmentidee in Deutschland e.V